Beim Kochen werden die Begriffe „Sautieren“ und „Braten“ oft synonym verwendet, was zu Verwirrung führt. Obwohl diese beiden Techniken auf den ersten Blick ähnlich erscheinen, gibt es tatsächlich deutliche Unterschiede, die das Endgericht erheblich beeinflussen können. In diesem Blogbeitrag untersuchen wir die Nuancen zwischen Sautieren und Braten und helfen Ihnen, ein selbstbewussterer und vielseitigerer Hobbykoch zu werden.
Definition
Sautieren ist eine Kochmethode, bei der Lebensmittel in einer kleinen Menge Fett oder Öl bei hoher Hitze schnell gegart werden. Die Lebensmittel werden dabei ständig geschwenkt oder gerührt, um ein gleichmäßiges Garen zu gewährleisten und ein Anbrennen zu verhindern.
Beim Frittieren hingegen handelt es sich um eine Kochmethode, bei der Lebensmittel vollständig in heißes Öl oder Fett eingetaucht werden.
Fettmenge
Der Hauptunterschied zwischen Sautieren und Braten liegt in der verwendeten Fettmenge. Beim Sautieren wird normalerweise nur eine kleine Menge Fett benötigt, gerade genug, um den Pfannenboden zu bedecken und ein Anhaften der Speisen zu verhindern. Beim Braten hingegen wird eine größere Menge Fett verwendet, sodass die Speisen vollständig darin eingetaucht sind.
Essensart
Sautieren eignet sich gut für zarte, mundgerechte Fleisch-, Fisch- oder Gemüsestücke, da die hohe Hitze und das ständige Wenden dabei helfen, das Essen schnell zu garen, ohne dass die Außenseite verkocht. Frittieren wird jedoch häufig für Lebensmittel verwendet, die eine knusprige oder goldbraune Außenseite benötigen, wie z. B. gebratenes Hühnchen, Pommes Frites oder Tempura.
Technik
Beim Sautieren wird das Essen in eine heiße Pfanne oder Bratpfanne gegeben und ständig geschwenkt oder gerührt, um ein gleichmäßiges Garen zu gewährleisten. Die hohe Hitze und die ständige Bewegung tragen dazu bei, die Oberfläche des Essens zu karamellisieren, wodurch eine aromatische Kruste entsteht. Beim Frittieren hingegen wird das Essen in heißes Öl getaucht, wodurch es von allen Seiten gleichmäßig gegart wird.
Ähnliche oder oft verwechselte Kochmethoden
Es ist wichtig zu beachten, dass Sautieren oft mit anderen Kochmethoden wie Anbraten, Braten und Pfannenrühren verwechselt wird. Anbraten ist eine Technik, mit der die Oberfläche von Fleisch oder Fisch bei hoher Hitze gebräunt wird, wodurch eine würzige Kruste entsteht. Pfannenrühren ähnelt dem Sautieren, erfordert jedoch normalerweise eine größere Menge Fett und weniger ständiges Wenden oder Rühren.
Das Pfannenrühren hingegen ist eine chinesische Kochtechnik, bei der kleine Nahrungsmittelstücke in einem Wok oder einer großen Bratpfanne bei sehr hoher Hitze unter ständigem Rühren schnell gegart werden.
Frittieren ist eine weitere Kochmethode, die oft mit Sautieren verwechselt wird. Beim Frittieren werden die Lebensmittel vollständig in heißes Öl getaucht, wodurch eine knusprige, goldbraune Außenseite entsteht. Bei dieser Technik wird im Vergleich zum Sautieren eine deutlich größere Menge Fett verwendet.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Sautieren und Braten zwar ähnlich erscheinen mögen, es sich jedoch um unterschiedliche Kochtechniken mit jeweils eigenen Besonderheiten handelt. Wenn Sie die Unterschiede zwischen diesen Methoden verstehen, können Sie die richtige Vorgehensweise für Ihr Gericht wählen, was zu besser schmeckenden und gleichmäßigeren Ergebnissen in der Küche führt.